Ein Fahrrad fürs Leben - neu oder gebraucht

Die Auswahl an Fahrrädern ist groß. Ob ein sportliches E-Bike, ein sportliches Mountainbike oder das klassische Fahrrad, Fahrradmodelle werden auf dem Markt viele angeboten. Ebenso vielfältig wie die Modelle sind aber auch die Finanzierungen. Käufer sollten sich deshalb genau informieren. Der nachstehende Beitrag gibt Auskunft.

 

Die passende Fahrrad-Finanzierung finden
Radel.jpgUm ein Fahrrad zu finanzieren, besteht die Möglichkeit, diese direkt im Ladengeschäft abzuschließen. Je nachdem wie groß dieses Geschäft ist, kann der Händler eine eigene Finanzierung anbieten. Oftmals steht er dann in Verbindung mit einer Bank.
Aber die Finanzierung über den Händler ist eigentlich eher selten. Wird das Fahrrad über den Händler finanziert, muss der Käufer die Konditionen seiner Bank akzeptieren. Er hat dann keine Vergleichsmöglichkeit, ob er gut oder schlecht finanziert. Deshalb kann es sinnvoll sein,
den Kredit für das Fahrrad von einem Anbieter aus dem Internet oder direkt bei der eigenen Hausbank aufzunehmen. Damit kann der Käufer beim Fahrradhändler als Barzahler auftreten.

Ein kleiner Tipp: Käufer sollten sich auf keinen Fall bei einem Ladenkauf von einer 0%-Finanzierung überrumpeln lassen. Hinter dem angeblich günstigem Kreditangebot lauern oft versteckte Kosten. Das können Kosten für eine Kreditversicherung oder Kosten für Sondertilgungen sein.

Schlau finanzieren - Barzahler-Rabatt wahrnehmen

Wer vielleicht schon ein Auto gekauft hat, bei dem Rabatte gewährt wurden, der kennt den Barzahler-Rabatt. Wird beim Händler bar bezahlt, so wird dieser oft einen akzeptablen Rabatt gewähren. Gerade bei teuren Fahrrädern, kann sich das lohnen. Wichtig dabei ist aber, dass der Käufer den Händler vor dem Kauf darauf anspricht.

Deshalb kann ein Kredit bei einer Bank aufgenommen durchaus vorteilhaft sein. Außerdem kann über die Kreditsumme frei verfügt werden. Von einem Rabatt in Höhe von 5 % kann durchaus ausgegangen werden. Kostet das Fahrrad beispielsweise 1500 Euro, so könnte ein Rabatt von 75 Euro die Kaufsumme reduzieren.

Soll man lieber ein gebrauchtes Fahrrad kaufen oder ein neues?

Nun, neu oder gebraucht ein Fahrrad kaufen, ist oftmals abhängig von der finanziellen Lage des Käufers. Ein gebrauchtes Fahrrad ist natürlich um einiges günstiger als ein neues. Dennoch sollte man bei Kauf eines gebrauchten Fahrrades die Augen offenhalten.
So wird von Experten empfohlen auch ein gebrauchtes Rad bei einem bekannten Händler zu kaufen. Auch die Optik ist wichtig. Sind die Reifen porös, die Felgen verbogen oder die Speichen gebrochen. Das sind alles Zeichen die man bei einem gebrauchten Fahrrad prüfen sollte. Auch die Frage wo das Rad gelagert wurde ist wichtig. So zeigt ein bis vor kurzem noch benutztes Fahrrad eine bessere Optik, als wenn das Rad lange Jahre im feuchten Keller gelagert war.
Eine Probefahrt wird angeraten. Dabei ist wichtig, dass das Fahrgefühl gut sein sollte und die Ausstattung funktionsfähig. Das schließt nicht nur die Lichtanlage ein, sondern auch die Bremsen und den Antrieb. Hat das Fahrrad einen Seitwärtsknick, so könnte das auf einen Vorschaden hinweisen.


Was vor und nach dem Kauf zu beachten ist

Es gibt durchaus Fahrräder die aus gestohlenem Gut verkauft werden. Auch wenn unwissentlich gehandelt wurde und ein geklautes Fahrrad kauft, der kann sich unter Umständen strafbar machen. Wird von privat ein Rat gekauft, so sollte man sich den Kaufvertrag und die Rahmennummer zeigen lassen. So kann ein Fahrrad mit einem speziellen Code versehen sein, an dem genau der Besitzer erkannt wird. Wer von privat ein Fahrrad kauft, der solle einen schriftlichen Vertrag aufsetzen.

Auch wenn das Rad neu aussieht, gibt es viele Teile die genau auf den Körperbau des ehemaligen Besitzers abgestimmt sind. Deshalb sollte der Käufer die Pedale, den Lenker und den Sattel neu nachstellen. Es können aber auch neue entsprechende Teile gekauft werden.

Auch macht es Sinn, sich für sein Fahrrad einen Fahrradschutzbrief zuzulegen.

Wo kann man günstige Fahrräder kaufen?

Bevor man Kauf eines Fahrrades vornimmt, ist es zuerst wichtig das Budget zu ermitteln. Also es sollte die Summe festgelegt werden, die man für ein neues oder auch ein gebrauchtes Fahrrad ausgeben möchte.

 

Für Spezialisten bieten sich zwei Plattformen an. Das ist zum einen eine große Biker-Webseite mit einem eigenen Marktplatz. Es gibt aber auch weitere Möglichkeiten:
Zum Beispiel ist eBay schon ein Klassiker in diesem Bereich. Allerdings sollte man bedenken, dass dort auch durchaus gestohlene Fahrräder angeboten werden. Die Kauf- und Verkaufsseiten von Facebook sind sehr gut, dennoch muss man einige Zeit aufwenden, um sich die unorganisierten Listen zu kämpfen. Der Facebook-Marktplatz bietet sich auch ein. Damit lässt sich die Umgebung und auch das Budget festlegen.Wer sein Fahrrad auf dem Flohmarkt kaufen möchte, der sollte zuerst entsprechende Flohmarkt-Termine suchen. Das Internet ist dabei hilfreich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kauft sein gebrauchtes Fahrrad bei einem bekannten Händler. Hier sollte auf eine Garantie geachtet werden.


So leitet man den Kauf ein

Ist die Entscheidung gefallen, wie man sein Fahrrad finanziert und ob neu oder gebraucht, sollte der Kauf in die Wege geleitet werden. Wichtig dabei ist, wer sich für ein bestimmtes Budget entscheidet, der sollte mit einem geringeren Angebot beginnen. Es kann durchaus möglich sein, dass der Verkäufer das Fahrrad zwar mit einem höheren Preis ausgezeichnet hat, es aber letztlich günstiger verkauft. Wer sein Rad über das Internet kauft, sollte es möglich machen den Verkäufer zu treffen. Wer vorhat sein Fahrrad selbst abzuholen, sollte sich diese Option offenhalten.

Fazit:

Wer auf der Suche nach einem neuen Fahrrad ist, sollte zuerst die Finanzierung ins Auge fassen. Soll es ein neues Rad sein, so kommen da schon einige tausend Euro zusammen. Wer das nicht auf der hohen Kante liegen hat, der sollte sich nach einem günstigen Kredit umsehen. Mit einem Kreditvergleich geht das ganz einfach. Mit einer entsprechenden Laufzeit, können sich die monatlichen Raten an das zur Verfügung stehende Budget anpassen.
Ein gebrauchtes Fahrrad könnte eventuell über den Dispokredit finanziert werden. Das bietet sich an, wenn das Rad nur wenige hundert Euro kostet. Beim Dispokredit sollte man aber darauf achten, dass dieser schnell getilgt wird, denn er hat ein hohes Zinsniveau.

 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/vectors/rennrad-rennfahrer-fahrrad-r%C3%A4der-161449/

letzte Änderung: 09.02.2020